Smart Thermostat Kosten 2026: Tado, Bosch, Homematic im Vergleich

Smart Heizkörperthermostate sparen 8–22 % Heizkosten pro Jahr. Wir zeigen Preise, Hersteller-Vergleich, Hub-Pflicht, BAFA-Förderung und welche Konfiguration die maximale Ersparnis bringt.

Preise und Förderung 2026

Smart Thermostate sparen zwischen 8 und 22 % Heizkosten pro Jahr. Bei einem typischen Haushalt mit 1.800 Euro Heizkosten jährlich ergibt das 144–396 Euro Ersparnis. Standard-Modelle kosten 55–90 Euro pro Stück, Premium-Varianten bis 150 Euro.

Stimme aus der Praxis: „Für maximale Ersparnis kommt es auf die richtige Konfiguration an. Wer Geofencing und Fenster-Erkennung aktiviert, spart 15–20 %. Wer den Thermostat unkonfiguriert lässt, spart nur 5–8 %.“ — Dipl.-Ing. Markus Friedl, zertifizierter Energie-Berater, München.

Smart-Thermostat-Kostenrechner (kommt in Kürze): Heizkörper-Anzahl, Wunschmarke, Hub-Bedarf — wir berechnen Gesamt-Investition und jährliche Heizkosten-Ersparnis. Modul wird nach Cookie-Zustimmung aktiviert.

Preise nach Hersteller und Modell 2026

Hersteller / ModellPreis pro StückHub-BedarfGeofencingEmpfehlung
Tado V3+55–75 EURBridge 50 EURJaEnergiespar-Champion
Tado X129–159 EURKein HubJaPremium-WLAN-Lösung
Bosch Smart Home Heizkörperthermostat II75–95 EURController II 219 EURJaDeutsches Premium
Homematic IP eTRV-250–65 EURAccess Point 90 EUROptionalFRITZ!Box-Integration
AVM FRITZ!DECT 30260–75 EURFRITZ!Box vorhandenOptionalMietwohnungen mit AVM
Drayton Wiser40–60 EURHub 60 EURJaHomeKit-Budget-Lösung
Netatmo by Legrand70–95 EURBridge 90 EURJaApple HomeKit nativ
Eve Thermo65–85 EURApple TV als HubJaHomeKit puristisch
Tuya Generika22–40 EURTuya-Hub 35 EUROptionalBudget mit Datenschutz-Risiko
Förder-Regel 2026

Smart Thermostate sind förderfähig mit 15 % BAFA-Zuschuss, wenn sie zusammen mit einem hydraulischen Abgleich durch einen Fachbetrieb eingebaut werden. Ohne Abgleich kein Zuschuss. Mit iSFP-Sanierungsfahrplan: 20 % Förderung.

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Aktuelle Preise 2026: Tado V3+ ab 55 EUR, Bosch ab 75 EUR, Homematic IP ab 50 EUR, AVM FRITZ!DECT 302 ab 60 EUR. Alle BAFA-förderfähig.

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Hersteller-Vergleich 2026

Tado V3+ und Tado X

Marktführer mit Geofencing, Fenster-Erkennung und Wetter-Integration via Cloud-Infrastruktur in Frankfurt. V3+ benötigt eine Bridge (50 EUR), X läuft Hub-frei per WLAN. Integration: Apple HomeKit, Google Home, Alexa, Samsung SmartThings. Empfehlung für maximale Energiespar-Optimierung mit vollständiger Konfigurations-Tiefe.

Bosch Smart Home Heizkörperthermostat II

Deutsches Premium-System mit Stuttgart-Servern, fünf Jahren Update-Garantie und leisem Motor-Betrieb. Benötigt Controller II Hub (219 EUR). Lokaler Betrieb ohne Cloud-Abhängigkeit möglich. Empfehlung für Eigentümer, die deutschen Datenschutz und lokale Steuerung priorisieren.

Homematic IP eTRV-2

Professionelles System mit maximaler Konfigurations-Tiefe und lokalem Steuerungs-Betrieb. Hardware in Deutschland bei eQ-3 gefertigt, Server inländisch. Kompatibel mit FRITZ!Box über Access Point (90 EUR). Steilere Lernkurve für Einsteiger. Empfehlung für technisch versierte Nutzer und Home-Assistant-Integration.

AVM FRITZ!DECT 302

Einfachste Option für FRITZ!Box-Haushalte — der Router fungiert direkt als Hub. Kein zusätzlicher Account oder Cloud-Service erforderlich. Datenverarbeitung bleibt auf deutschem Boden. Empfehlung für Mietwohnungen und Haushalte, in denen eine FRITZ!Box bereits vorhanden ist.

Drayton Wiser und Netatmo

Premium HomeKit-zentrierte Lösungen. Drayton unterstützt HomeKit, Google Home und Alexa zum mittleren Preis. Netatmo bietet überlegene Wetterprognose-Integration und Industrie-Design; benötigt Hub-Bridge (90 EUR). Empfehlung für Apple-Haushalte mit HomeKit-Schwerpunkt.

Einbau und Hub-Pflicht 2026

Die Installation dauert fünf Minuten pro Heizkörper mit Standardschlüssel SW21. Alten Thermostat über Kopfring abdrehen, neuen nach Adapter-Prüfung aufschrauben. Keine Elektriker-Kosten bei Standard M30x1.5-Gewinde.

Hub-Pflicht und WLAN-Lösungen

SystemHub erforderlichHub-PreisWLAN-direkt möglich
Tado V3+Ja50 EUR (Tado Bridge)Nein, Hub-Pflicht
Tado XNein0 EURJa
Bosch Smart HomeJa219 EUR (Controller II)Nein, Hub-Pflicht
Homematic IPJa90 EUR (Access Point)Nein, Hub-Pflicht
AVM FRITZ!DECT 302FRITZ!Box vorhanden0 EUR (vorhanden)FRITZ!Box als Hub
Drayton WiserJa60 EUR (HeatHub)Nein, Hub-Pflicht
NetatmoJa90 EUR (Bridge)Nein, Hub-Pflicht
Eve ThermoHomeKit-Hub109–169 EUR (HomePod/AppleTV)BLE direkt zum Telefon

Hub-basierte Systeme sind mit Zigbee, Z-Wave oder DECT-ULE zuverlässiger, verbrauchen weniger Akku und schützen die Privatsphäre durch lokale Steuerung besser als Cloud-abhängige Alternativen.

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Heizkosten-Ersparnis nach Region 2026

StandortHeizartHeizkosten vorherErsparnis StandardErsparnis Premium
BerlinErdgas1.700 EUR180 EUR (10,5 %)305 EUR (18 %)
HamburgErdgas1.800 EUR200 EUR (11 %)325 EUR (18 %)
MünchenÖl2.300 EUR260 EUR (11 %)440 EUR (19 %)
StuttgartErdgas1.900 EUR210 EUR (11 %)340 EUR (18 %)
FrankfurtErdgas1.850 EUR205 EUR (11 %)330 EUR (18 %)
HannoverErdgas1.700 EUR180 EUR (10,5 %)305 EUR (18 %)
WienErdgas2.100 EUR230 EUR (11 %)400 EUR (19 %)
SalzburgPellets1.900 EUR200 EUR (10,5 %)335 EUR (17,5 %)
ZürichÖl2.800 CHF310 CHF (11 %)525 CHF (19 %)
BernErdgas2.400 CHF270 CHF (11 %)450 CHF (18,5 %)

Premium-Software-Funktionen — Geofencing, Fenster-Erkennung, Wetterprognose — erklären den 8–10 Prozentpunkt zusätzlichen Ersparnis-Vorteil gegenüber Standard-Modellen. Drei Voraussetzungen für maximale Ersparnis: hydraulischer Abgleich des Systems, thermostatische Ventile mit Voreinstellung und konsequente App-Konfiguration inklusive Wochenprogramm und allen Automatisierungs-Funktionen.

Smart Home Gesamtplanung

Smart Thermostate sind Teil eines vollständigen Smart-Home-Setups. Alle Komponenten, Ökosysteme und Gesamtkosten im Überblick.

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Fünf Praxis-Tipps für maximale Ersparnis 2026

Geofencing aktivieren. In den App-Einstellungen unter „Anwesenheits-Erkennung“ oder „Auto-Assist“ aktivieren. Spart zusätzliche 5–10 % durch standortbasierte Erkennung, wenn man das Haus verlässt.

Open-Window-Detection einschalten. Bei Tado, Bosch und Drayton Standard; bei Homematic IP und AVM manuell aktivieren. Reduziert Heizleistung auf null Watt während der Lüftungsperiode.

Wochenprogramm sauber konfigurieren. Wochentage morgens 6–7 Uhr auf 21 °C, Arbeitstag-Zeiten 17–18 °C, abends 21 °C, nachts 18 °C. Diese Konfiguration allein bringt 8–12 % Ersparnis.

Hydraulischen Abgleich durchführen lassen. Smart Thermostate können ohne korrekten hydraulischen Abgleich durch zertifizierte Heizungs-Fachbetriebe ihr volles Potenzial nicht ausschöpfen — und die BAFA-Förderung entfällt.

iSFP nutzen. Professioneller Energie-Beratungsplan (individueller Sanierungsfahrplan) ermöglicht die 20 % erhöhte Förderung statt Standard 15 %.

Kaufkriterien: So wählen Sie das passende System

Vor dem Kauf lohnt ein nüchterner Blick auf die eigene Wohnsituation. Das beste smarte Heizkörperthermostat ist nicht das Modell mit der längsten Funktionsliste, sondern das, das zur vorhandenen Technik und zu den eigenen Gewohnheiten passt. Die Preisübersicht weiter oben zeigt die Spannen je Hersteller – welches System sinnvoll ist, entscheidet sich an wenigen Grundfragen.

  • Vorhandene Infrastruktur: Wer bereits eine FRITZ!Box im Einsatz hat, kann deren Funkstandard direkt nutzen und spart sich eine zusätzliche Zentrale. Wer schon ein Smart-Home-System betreibt, bleibt besser beim selben Ökosystem, statt eine Insellösung aufzubauen.
  • Datenschutz-Anspruch: Lokal arbeitende Systeme funktionieren auch ohne dauerhafte Internet-Verbindung und halten Nutzungsdaten im Haus. Cloud-basierte Lösungen bieten dafür komfortableren Fernzugriff und automatische Auswertungen.
  • Bedienprofil: Wer lediglich feste Zeitpläne abbilden will, braucht keine Premium-Automatik. Wer unregelmäßig unterwegs ist, profitiert dagegen spürbar von Anwesenheits-Erkennung und Fernsteuerung.
  • Wohnform: In der Mietwohnung zählt vor allem ein rückstandsfreier Rückbau ohne Eingriff in die Heizungsanlage. Im Eigentum darf die Lösung auf den späteren Ausbau zu einer zentralen Steuerung ausgelegt sein.

Wer diese Fragen vorab beantwortet, vermeidet den häufigsten Fehlkauf: ein technisch tadelloses Gerät, das nicht zur eigenen Umgebung passt und deshalb nie sein volles Potenzial entfaltet.

Installation Schritt für Schritt: Vom Auspacken bis zur App

Die Montage smarter Heizkörperthermostate ist bewusst laientauglich gehalten. Es fließt kein Wasser, die Anlage muss weder abgestellt noch entleert werden, und das Ventil bleibt während des Wechsels geschlossen. Der typische Ablauf:

  • Vorbereiten: Batterien einlegen, Hersteller-App installieren und ein Konto anlegen, falls das System eines verlangt.
  • Altes Thermostat demontieren: Den Kopf auf die höchste Stufe drehen, damit der Ventilstift entlastet ist, dann die Überwurfmutter lösen und den Kopf abnehmen.
  • Adapter prüfen: Auf Standardgewinde passt das neue Thermostat direkt. Für Danfoss-Ventile liegen den meisten Marken passende Adapterringe bei.
  • Montieren und kalibrieren: Das neue Thermostat handfest aufschrauben. Beim ersten Start fährt der Stellmotor das Ventil einmal komplett ab und lernt dessen Endpunkte.
  • Koppeln und benennen: Das Gerät in der App oder an der Zentrale anlernen, dem richtigen Raum zuordnen und einen sprechenden Namen vergeben.
  • Feineinstellung: Zeitprogramm hinterlegen, Fenster-Erkennung und Anwesenheits-Funktionen aktivieren und die Anzeige bei Bedarf mit einem Raumthermometer abgleichen.

Bewährt hat sich, Raum für Raum vorzugehen statt alle Heizkörper gleichzeitig umzurüsten. So bleibt nachvollziehbar, welches Gerät wohin gehört – und die demontierten Originalköpfe wandern beschriftet in einen Karton für den späteren Rückbau.

Kompatibilität prüfen: Ventil, Funkstandard und Ökosystem

Die mechanische Seite ist schnell geklärt: Auf dem hierzulande üblichen Standardgewinde M30x1.5 sitzen praktisch alle aktuellen Modelle ohne Zubehör. Danfoss-Ventile der Baureihen RA, RAV und RAVL benötigen die mitgelieferten Adapter. Nur bei sehr alten oder exotischen Ventilen lohnt vor dem Kauf ein Foto des Anschlusses und ein Blick in die Kompatibilitätsliste des Herstellers – im Zweifel hilft der Heizungs-Fachbetrieb weiter.

Beim Funkstandard unterscheiden sich die Philosophien deutlicher. Direkt ins WLAN funkende Geräte kommen ohne Zentrale aus, beanspruchen die Batterien aber stärker. Sparsame Standards wie Zigbee oder DECT-ULE benötigen eine Bridge beziehungsweise einen geeigneten Router, gelten dafür als besonders stabil. Herstellerübergreifende Standards wie Matter und Thread sollen die Lager langfristig verbinden – wer heute kauft, fährt mit einem etablierten Ökosystem dennoch am verlässlichsten.

Zwei Sonderfälle verdienen Beachtung: In Stahlbetonbauten kann die Funkreichweite zwischen Zentrale und entfernten Räumen knapp werden; Repeater oder eine geschicktere Platzierung der Bridge lösen das meist. Für Fußbodenheizungen sind Heizkörperthermostate dagegen das falsche Werkzeug – dort regeln eigene Raumthermostate und Stellantriebe. Wie sich die Heizungssteuerung in ein komplettes Setup einfügt, zeigt unser Überblick unter Smart-Home-Kosten.

Typische Fehler bei Auswahl und Betrieb

Nur auf den Stückpreis schauen. Der reine Gerätepreis sagt wenig über die Gesamtinvestition aus. Erst die Summe aus Thermostaten, Zentrale und eventuellem Zubehör ergibt ein ehrliches Bild – die Hub-Übersicht weiter oben zeigt, warum sich vermeintliche Schnäppchen relativieren können.

Systeme wild mischen. Thermostate verschiedener Hersteller arbeiten nebeneinander, aber nicht miteinander. Das Ergebnis sind mehrere Apps, getrennte Zeitpläne und keine gemeinsame Automatisierungs-Logik. Sinnvoller ist ein System je Wohnung oder eine übergreifende Plattform, die alle Geräte bündelt.

Das Gerät unkonfiguriert lassen. Im Auslieferungszustand verhält sich ein smartes Thermostat kaum besser als ein klassisches. Die Ersparnis entsteht durch Zeitprogramme, Abwesenheits-Logik und Fenster-Erkennung – also genau durch die Einstellungen, die viele Nutzer nach der Montage aufschieben und dann vergessen.

Verdeckte Heizkörper unterschätzen. Vorhänge, Verkleidungen oder davorstehende Möbel stauen die Warmluft direkt am Fühler. Das Thermostat misst dann eine Temperatur, die mit dem Raum wenig zu tun hat, und regelt zu früh ab. Abhilfe schaffen externe Raumsensoren, die einige Hersteller als Zubehör anbieten.

Die Sommerpause ignorieren. Außerhalb der Heizperiode sollten die Geräte im Ventilschutz-Modus bleiben, der das Ventil regelmäßig bewegt und ein Festsetzen verhindert. Wer die Thermostate komplett deaktiviert oder die Batterien entnimmt, riskiert klemmende Ventile zum Start der nächsten Heizsaison.

Smarte Thermostate in der Mietwohnung: Rechte und Rückbau

Der Wechsel des Thermostatkopfs gilt als geringfügiger, rückbaubarer Eingriff: Es wird nichts gebohrt, nichts fest verbaut und nicht in die Heizungsanlage selbst eingegriffen. Eine kurze Information an die Vermieterseite ist trotzdem guter Stil und beugt Diskussionen bei der Wohnungsübergabe vor. Entscheidend ist, die originalen Thermostatköpfe vollständig aufzubewahren und beim Auszug wieder zu montieren – dann bleibt die Wohnung im vertraglich geschuldeten Zustand.

Ein häufig übersehener Punkt betrifft zentral beheizte Gebäude: Die an den Heizkörpern montierten Heizkostenverteiler dienen der Abrechnung und dürfen weder überbaut noch entfernt oder verdeckt werden. Smarte Thermostatköpfe ersetzen diese Erfassungsgeräte nicht, sie arbeiten unabhängig davon am Ventil.

Eigentümer haben mehr Spielraum: Sie können den Tausch mit einem hydraulischen Abgleich kombinieren, die Steuerung in eine umfassendere Modernisierung einbetten und dabei die staatliche Förderlandschaft nutzen. Welche Programme für energetische Maßnahmen grundsätzlich infrage kommen, fasst unser Ratgeber zur KfW-Förderung zusammen.

Glossar: Begriffe rund um die smarte Heizungssteuerung

Produktseiten und Apps verwenden viele Fachbegriffe, die nicht immer selbsterklärend sind. Die wichtigsten in Kurzform:

  • Hydraulischer Abgleich: Fachgerechte Einstellung der Heizungsanlage, damit jeder Heizkörper genau die Wassermenge erhält, die er braucht. Voraussetzung dafür, dass smarte Regelung ihr volles Potenzial entfaltet, und Bedingung für die Förderfähigkeit.
  • Adaptive Aufheizung: Das Thermostat lernt, wie träge ein Raum reagiert, und beginnt so früh mit dem Heizen, dass die Wunschtemperatur pünktlich erreicht ist – statt erst zur programmierten Uhrzeit loszulegen.
  • Boost-Funktion: Öffnet das Ventil kurzzeitig vollständig, um einen Raum schnell aufzuwärmen. Gedacht als Ausnahme, nicht als Dauerbetriebsart.
  • Fenster-Offen-Erkennung: Registriert den raschen Temperaturabfall beim Lüften und schließt das Ventil vorübergehend, damit nicht gegen das offene Fenster geheizt wird.
  • Ventilschutz: Automatische Bewegungsfahrt des Ventils außerhalb der Heizperiode, die ein Festsetzen des Ventilstifts verhindert.
  • Matter und Thread: Herstellerübergreifender Anwendungsstandard und zugehöriges Funkprotokoll, die Geräte verschiedener Marken in einer gemeinsamen Steuerung zusammenführen sollen.

Häufige Fragen zu Smart Thermostat Kosten 2026

Was kostet ein Smart Thermostat 2026?

Standard-Modelle 55–90 EUR. Premium-Modelle 90–150 EUR. Budget-Generika 25–40 EUR. Vier-Zimmer-Wohnung mit zehn Heizkörpern: 550–1.500 EUR plus 0–220 EUR Hub.

Welche Marke ist 2026 die beste Wahl?

Tado für Energiespar-Optimierung, Bosch für deutsche Infrastruktur, Homematic für Open-Source-Fähigkeit, AVM für FRITZ!Box-Integration, Drayton für HomeKit zum mittleren Preis.

Wie viel Heizkosten spart ein Smart Thermostat?

Standard-Modelle sparen 8–15 %, Premium mit Geofencing 12–22 %. Bei 1.800 EUR Heizkosten pro Jahr: 144–396 EUR Ersparnis, Amortisation in 2–4 Jahren.

Ist ein Smart Thermostat in der Mietwohnung erlaubt?

Ja. Standard M30x1.5 Thermostate brauchen keine Vermieter-Genehmigung. Original-Thermostat aufbewahren und beim Auszug wieder einbauen.

Welche Förderung gibt es 2026?

BAFA BEG EM: 15 % direkter Zuschuss bei hydraulischem Abgleich durch Fachbetrieb. Mit iSFP-Sanierungsfahrplan: 20 % Förderung.

Brauche ich einen Hub für Smart Thermostate?

Hub-pflichtig: Bosch Controller II (219 EUR), Homematic IP Access Point (90 EUR), Tado V3+ Bridge (50 EUR), Drayton Wiser HeatHub (60 EUR). Hub-frei: Tado X (WLAN). FRITZ!Box-Haushalte: AVM FRITZ!DECT 302.

Welche Smart-Thermostate funktionieren mit FRITZ!Box?

AVM FRITZ!DECT 302 direkt. Homematic IP via Access Point. Andere Systeme laufen unabhängig.

Wie viele Thermostate brauche ich?

Einen pro Heizkörper. Drei-Zimmer-Wohnungen: 5–7 Stück. Vier-Zimmer-Wohnungen: 7–9 Stück. Einfamilienhaus: 10–14 Stück. Vollständige Installation optimiert die Software-Logik.

Was ist Geofencing beim Smart Thermostat?

GPS-basierte Standort-Erkennung des Smartphones, die automatisch Energiespar-Modus aktiviert, wenn man das Haus verlässt. Tado, Netatmo, Drayton unterstützen das — spart zusätzliche 5–10 %.

Welche Systeme sind datenschutzkonform?

Sehr gut: Bosch (Deutschland), AVM (lokal), Homematic (Deutschland/lokal). Mittel: Tado, Netatmo (EU-Cloud). Risiko: Tuya-Generika.

Funktionieren smarte Heizkörperthermostate auch bei Fußbodenheizung?

Nein. Heizkörperthermostate sind für das Ventil am Heizkörper konstruiert. Fußbodenheizungen werden über Raumthermostate und Stellantriebe am Heizkreisverteiler geregelt – dafür gibt es eigene smarte Produktlinien derselben Hersteller.

Was passiert bei WLAN- oder Server-Ausfall?

Die Thermostate regeln lokal weiter und halten das hinterlegte Zeitprogramm. Es entfällt lediglich der Komfort: Fernzugriff, Sprachsteuerung und standortbasierte Automatiken pausieren, bis die Verbindung wieder steht. Die Wohnung bleibt also auch im Störungsfall warm.

Wie aufwendig ist der Batteriewechsel?

Der Wechsel dauert nur einen Moment: Abdeckung öffnen, Zellen tauschen, fertig – die Einstellungen bleiben gespeichert. Die Laufzeit hängt vom Funkstandard und der Häufigkeit der Stellbewegungen ab; sparsame Standards halten spürbar länger durch als ständige WLAN-Verbindungen. Die App warnt rechtzeitig vor leeren Batterien.

Kann ich Thermostate verschiedener Hersteller kombinieren?

Technisch laufen sie problemlos nebeneinander, aber jede Marke bringt ihre eigene App und Logik mit. Eine gemeinsame Steuerung entsteht erst über eine übergreifende Plattform oder den Matter-Standard. Für den Alltag ist ein einheitliches System pro Wohnung die komfortablere Wahl.

Fazit: Smart Thermostat 2026 — Pflicht-Investition mit schneller Amortisation

Smart Thermostate sind 2026 die wirtschaftlich vernünftigste Smart-Home-Investition. Bei 1.800 Euro Heizkosten jährlich und acht Heizkörpern in einer Vier-Zimmer-Wohnung liegt die Investition bei 440–1.200 Euro. Die jährliche Ersparnis von 200–330 Euro ergibt Amortisations-Zeiträume von 2–4 Jahren. Mit BAFA-Förderung reduziert sich das auf 18–30 Monate.

Die Wahl hängt vom Smartphone-Ökosystem (iOS/Android), Datenschutz-Priorität und Konfigurations-Komplexität ab. Tado V3+ liefert maximale Energiespar-Optimierung, Bosch bietet deutsche Premium-Server-Infrastruktur, AVM FRITZ!DECT 302 bietet die einfachste FRITZ!Box-Integration, Homematic IP ermöglicht professionelle Open-Source-Fähigkeiten. Konsequente App-Konfiguration mit hydraulischem Abgleich erreicht die maximale Ersparnis von 18–22 Prozent.

Alle Angaben Stand Mai 2026. Quellen: ZVSHK Marktreport 2026, Stiftung Warentest 03/2026, BMWK BEG-EM, Hersteller-Datenblätter Tado, Bosch, Homematic IP, AVM, Drayton, Netatmo, Eve. Preise variieren regional und nach Aktion.

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